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  • Arie
    Die Arie ist das emotionale Zentrum der Oper: ein Solo, in dem Figuren ihre tiefsten Gefühle offenbaren. Berühmte Arien sind „Nessun Dorma“ aus Turandot oder „Largo al factotum“ aus Der Barbier von Sevilla. Ob Liebe, Schmerz oder Triumph – die Arie lässt alles erstrahlen.
  • Akkord
    Ein Akkord ist der gleichzeitige Klang mehrerer Töne. In der Oper werden Akkorde eingesetzt, um Emotionen zu verstärken – ob dröhnendes Unheil oder sanfte Harmonie. Ein Paradebeispiel ist der wuchtige Anfangsakkord aus Wagners Tristan und Isolde, der die Musikgeschichte prägte.
  • Bariton
    Der Bariton hat oft dramatische Rollen: Vaterfiguren, Bösewichte oder charmante Helden. Beispiele sind Papageno aus Die Zauberflöte und Rigoletto aus Verdis gleichnamiger Oper. Die Stimme hat eine warme, tragende Qualität und verleiht den Charakteren Tiefe und Autorität.
  • Bellini
    Vincenzo Bellini steht für wunderschöne Belcanto-Opern. Werke wie Norma und La Sonnambula sind Meisterwerke der Melodie und verlangen von Sängern technische Perfektion.
  • Barcarole
    Die Barcarole ist ein Lied im wiegenden 6/8-Takt, inspiriert vom Ruderschlag venezianischer Gondolieri. Berühmtestes Beispiel: „Belle nuit, ô nuit d’amour“ aus Offenbachs Hoffmanns Erzählungen, ein magisches Duett, das die Romantik der Nacht einfängt.
  • Belcanto
    Belcanto, „schöner Gesang“, ist eine Gesangskunst voller Eleganz, Leichtigkeit und Verzierungen. Komponisten wie Rossini, Donizetti und Bellini setzten auf schwindelerregende Koloraturen und Melodien, die Sänger auf technische und emotionale Höchstleistungen herausfordern.
  • Coloratura
    Coloraturen sind kunstvolle Verzierungen in der Gesangslinie, die oft schnelle Tonfolgen und hohe Sprünge beinhalten. Berühmte Beispiele: „Der Hölle Rache“ aus Die Zauberflöte oder „Una voce poco fa“ aus Der Barbier von Sevilla. Nur technisch brillante Sängerinnen meistern diese Herausforderung.
  • Crescendo
    Ein Crescendo ist die allmähliche Steigerung der Lautstärke. In Opern und Orchestermusik wird damit Spannung aufgebaut, bis der Höhepunkt erreicht ist. Beethovens Werke, etwa seine Fünfte Sinfonie, nutzen Crescendi meisterhaft, um Dramatik und Intensität zu schaffen.
  • Chor
    Der Chor ist das musikalische Kollektiv der Oper. Er repräsentiert die Masse – jubelnd, klagend oder drohend. Ein unvergesslicher Moment ist der Gefangenenchor „Va, pensiero“ aus Verdis Nabucco, dessen ergreifender Gesang Freiheit und Hoffnung musikalisch zum Ausdruck bringt.
  • Dirigent
    Der Dirigent ist das Herz der musikalischen Leitung: Er hält Sänger, Chor und Orchester zusammen. Berühmte Operndirigenten wie Herbert von Karajan oder Riccardo Muti prägen Aufführungen mit ihrem persönlichen Stil und schaffen so unvergleichliche Klangerlebnisse.
  • Donizetti
    Gaetano Donizetti prägte die Oper mit romantischen Klassikern wie Lucia di Lammermoor und komischen Werken wie Don Pasquale. Sein Stil verbindet Gefühl und Virtuosität.
  • Da Capo
    „Da Capo“ bedeutet „von Anfang an“. In der Oper steht der Begriff für das Wiederholen des ersten Teils einer Arie, meist mit Verzierungen. Ein berühmtes Beispiel ist „Lascia ch’io pianga“ aus Händels Rinaldo. Sänger nutzen das Da Capo, um ihre Interpretation zu zeigen.
  • Divertimento
    Ein Divertimento ist leichte, unterhaltsame Musik, oft für kleinere Ensembles. Mozart schrieb zahlreiche solcher Werke, die sowohl bei höfischen Anlässen als auch privat gespielt wurden. Sie zeichnen sich durch beschwingte Melodien und charmante Eleganz aus.
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